Babybrei selbst kochen

So kannst du ganz leicht leckeren Babybrei selbst kochen

Lisa Babynahrung 7 Comments

Babybrei selbst zu kochen ist wirklich nicht schwer. Es gibt zwar in jeder Drogerie und jedem Supermarkt ganze Regale voll Babynahrung – auf Babybrei aus dem Gläschen kannst du aber eigentlich völlig verzichten.

Wir kochen Lillis Mittagsbrei immer selbst und geben dir ein paar Tipps, wie du im Handumdrehen für deinen kleinen Schatz leckeren Babybrei selbst kochen kannst.

Zutaten

Als Zutaten bietet sich eine ganze Menge an. Aber nicht alle Zutaten eignen sich gleichermaßen für Babybrei.

Grundsätzlich nimmt man zur Zubereitung von Babybrei keine Gewürze. Kein Salz. Kein Pfeffer. Kein gar nichts. Super langweilig. Aber den Kleinen schmeckt es trotzdem – keine Sorge :)

Der Brei sollte anfangs aus nicht zu vielen verschiedenen Zutaten bestehen. Zudem kommen neue Zutaten erst nach und nach auf den Speiseplan.

Folgende Stufen bei der Einführung von Brei schlägt Jenny von breirezept.de vor:

1. Stufe: reiner Gemüsebrei

2. Stufe: Gemüse-Kartoffel-Brei

3. Stufe: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

An diese Reihenfolge haben auch wir uns gehalten und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Natürlich haben wir bei allem auf unsere Lilli „gehört“ und geschaut, was ihr schmeckt und was sie gut verträgt. In jedem Fall haben wir aber versucht, sie nicht gleich mit zu vielen Zutaten zu überfordern.

Lass deinem Baby etwas Zeit sich an das Abenteuer Brei zu gewöhnen. Zwischen den Stufen solltest du mindestens eine Woche vergehen lassen, damit sich auch der kleine Magen-Darm-Trakt an das neue Essen gewöhnen kann.

Wir kaufen Fleisch, Fisch und Gemüse für Lilli grundsätzlich frisch. Sie bekommt noch nichts aus Dosen (da ist meist Salz oder Zucker enthalten) und erst recht keine Fertigspeisen. Gern greifen wir auf Bio zurück – da haben wir einfach ein besseres Gefühl für die kleine Maus.

Das Fleisch sollte auf jeden Fall mager sein – Hühnchen, Rinderfilet, Kalb und Schweinefilet eignen sich unter anderem gut.

Bitte bedenke, dass Fisch geschmacksintensiver ist als Fleisch und Gemüse. Wir nehmen daher recht wenig Fisch, damit sie die anderen Zutaten trotzdem noch schmecken kann.

 

Babybrei selbst kochen

 

Dampfgahren oder kochen

Natürlich können die Zutaten nicht roh zu Babybrei püriert werden sondern müssen gegart werden. Dieses geht per Dampfgahren oder klassischem in Wasser kochen. Wir haben uns für Ersteres entschieden.

Das Dampfgaren von Gerichten ist ganz einfach. Wir nutzen den Dampfgareinsatz von Joseph Joseph. Dieser erfüllt seinen Zweck erstklassig und ist super platzsparend.

Natürlich gibt es auch spezielle Dampfgarer mit integriertem Mixer, wie z.B. den Dampfgarer von Avent. Sowas wäre zugegebenermaßen auch etwas für uns – aber es würde uns derzeit einfach zu viel Platz wegnehmen. Einen Bericht über den Dampfgarer von Avent findest du hier.

Für den fertigen Brei nutzen wir die Aufbewahrungsbecher von Avent. Bei den Bechern kleckert nichts, sie haben die perfekte Größe für eine Portion und eignen sich bestens, um Brei einzufrieren.

 

Zubereitung

Wenn du einen Dampfgareinsatz hast – so wie wir – benötigst du zunächst einen großen Topf. Dieser sollte so groß sein, dass der Einsatz so hineinpasst, dass der Deckel noch rauf passt. Jetzt füllst du so viel Wasser hinein, dass es nicht an den Einsatz herankommt und bringst es zum Kochen.

Nebenbei kannst du bereits die Zutaten waschen und klein schneiden.

Nun kannst du die Zutaten einzeln oder auch alle zusammen in den Einsatz geben. Mache es einfach so, wie es dir am besten gefällt. Wenn alle Zutaten die gleiche Garzeit haben, tun wir alle zusammen hinein, denn das geht am schnellsten.

Gemüse zu dämpfen dauert etwa 10 bis 15 Minuten, Fisch 10 Minuten und Fleisch ca. 15 Minuten. Wir prüfen aber immer, ob es wirklich schön weich bzw. gar ist, bevor wir es herausnehmen.

Zum Schluss musst du alles pürieren. Einen Schuss Öl (hier bieten sich Beikostöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl an) und einen Schluck vitamin-reichen Saft hinzu und schon kann alles verputzt werden.

 

Lillis Lieblingsgerichte

Lilli isst eigentlich jeden Mittagsbrei gern. Bis jetzt hat sie nur bei Blumenkohl und Nudeln mit Tomatensoße etwas weniger gegessen. Das haben wir dann eingefroren und versuchen es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Manchmal können wir den Löffel aber gar nicht schnell genug wieder voll machen, sodass Lilli schon meckert, weil es ihr zu lange dauert ;)

 

Diese Babybreis isst Lilli am liebsten:

  • Gurke-Kartoffel-Hähnchen
  • Kohlrabi-Möhre-Kartoffel (hier etwas weniger Kohlrabi als Möhre, da es sonst zu bösen Bauchschmerzen führen kann)
  • Kürbis-Kartoffel
  • Kürbis-Kartoffel-Möhre
  • Fenchel-Kartoffel-Rind

 

Lilli bekommt nicht jeden Tag Fleisch – meist zwei bis drei mal pro Woche und ein mal Fisch. Sie mag reinen Gemüsebrei genauso gern wie Brei mit Fleisch oder Fisch.

Zu jeder Mahlzeit steht der Trinkbecher mit Wasser bereit. Anfangs haben wir ihr den Becher zwischendurch gereicht, mittlerweile schnappt sie sich den Becher schon alleine :)

 

Fazit

Für uns gibt es keinen Grund Brei nicht selbstzukochen. Es ist einfach, geht schnell und schmeckt Lilli bestens. Zudem können wir so verschiedenste Gerichte – ganz nach Lillis Geschmack – kochen.

Aber auch das behutsame Heranführen an neue Geschmacksrichtungen klappt so sehr gut.

 

Hier nochmal die Kurzfassung:

  1. Zutaten klein schneiden
  2. Nebenbei Wasser im Topf erhitzen
  3. Zutaten kochen oder dämpfen
  4. Alles pürieren
  5. Etwas Öl und Saft dazugeben
  6. Fertig

 

Es ist auch schön zu sehen, dass wir nicht allein mit unserer Ansicht sind. Auch Katharina von M.O.M.M. – Mojo on my mind bereitet Brei selbst zu und hat einen schönen Artikel zu diesem Thema geschrieben (den Artikel findest du hier).

 

Wie ist es bei dir? Kochst du Brei selbst oder kaufst du ihn im Supermarkt? Hast du vielleicht noch Rezepte, die dein Schatz besonders gern mag?

 

Kommentare 7

  1. Bei mir ist es ja noch nicht nicht so weit, aber ich habe auch vor, den Brei selbst zu kochen :)
    Der Post ist richtig klasse und informativ!
    Lustig finde ich übrigens die Gurken-Karotten-Hähnchen Kombi ;)

    1. Post
      Author

      Ja, die Gurken-Karotten-Hähnchen-Kombi ist wirklich lustig.
      Wäre definitiv nicht unser Favorit – aber Lilli liebt es :)

      Liebe Grüße

  2. Richtig sinnvoller und guter Artikel :) ! Vielen lieben Dank, dass ihr meinen Post zum Thema ebenfalls verlinkt habt :) Habe bisher nicht bereut, dass ich den Brei selbst koche :) Da geht man einfach viel bewusster vor und das macht es für mich, trotz des Mehraufwandes an Zeit, seltsamerweise unkomplizierter :)

    1. Post
      Author

      Na klar, haben wir doch gern verlinkt.
      Wir freuen uns immer wenn, wir auf anderen Blogs passende Artikel finden, die unsere Beiträge bereichern oder ergänzen :)
      Mittelwelle haben wir uns auch schon so „eingespielt“, dass der Brei in wenigen Minuten fertig ist.

      Liebe Grüße

  3. Toller Artikel! Eine Frage habe ich aber noch zu dem Gurken-Karotten-Hähnchen-Brei. Habe ich das richtig verstanden, dass die Gurke auch gedünstet wird?

    1. Post
      Author

      Ja, ganz genau. Damit die Gurke weich wird und gut püriert werden kann. So kann dein Baby sich nicht verschlucken.

      Liebe Grüße,

      Lisa

  4. Wir bereiten Babybrei auch selbst zu und kommen damit sehr gut zurecht. Ich sehe auch keinen Grund, das nicht zu tun. So weiß ich schließlich, was drin ist. Gute Ernährung ist uns sehr wichtig.

    Unsere Mausi isst mittlerweile sehr gut – es gab aber auch andere Zeiten. Am besten schmecken ihr Nudeln und Gnocchi mit verschiedensten Soßen und Gemüse. Sie ist langsam bereit für die Familienkost. Da muss ich mir jedoch noch Gedanken machen, was es so geben wird. Habt ihr ein paar Tipps für mich?

    Liebe Grüße

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