Kinderfotos

8 Tipps für schönere Kinderfotos

Lisa Familienleben 1 Comment

Schon während meiner Schwangerschaft haben wir uns intensiv mit dem Thema Fotografie und der damit verbundenen Technik beschäftigt. Mittlerweile haben wir tausende von Kinderfotos und mit jedem Tag kommen neue hinzu. Es hat einige Zeit gedauert, aber nun haben wir die besten Positionen und Blickwinkel, Motive und Ideen für uns herausgefunden.

Die wichtigsten Tipps für noch schönere Kinderfotos möchten wir gern mit euch teilen.

1. Gehe in die Hocke

Fotografieren heißt auch, sich zu bewegen. Dazu gehört auch, das Bild aus der richtigen Höhe zu machen. Das bedeutet in den meisten Situationen, sich in die Hocke – also auf Augenhöhe – zu begeben.

Das kann auf Dauer natürlich ganz schön anstrengend sein. Die Ergebnisse sind die Anstrengung aber Wert.

Alternativ kannst du dich natürlich auch auf den Boden setzen oder dich hinknien.

Gehe in die Hocke

 

2. Versuche Ablenkungen zu vermeiden

Je mehr auf einem Bild zu sehen ist, desto unruhiger ist es. Gerade wenn dein Schatz im Mittelpunkt stehen soll, können viele Dinge von ihm ablenken:

  • grelle Farben im Hintergrund
  • fremde Personen oder Kinder (zum Beispiel am Strand oder auf dem Spielplatz)
  • zu bunte Outfits deines Kindes

 Ablenkungen von deinem Kind zu vermeiden

 

3. Schönere Kinderfotos durch Unschärfe

Ablenkung kannst du auch durch das Nutzen von Unschärfe verhindern. Hierzu wählst du eine größere Blendenöffnung an deinem Objektiv (wir empfehlen mindestens f/4.0 oder eine kleinere Zahl). Aber Achtung – nicht verwirren lassen: je kleiner die Zahl der Blendenöffnung, je weiter ist die Blende geöffnet.

Schönere Kinder-Fotos durch Unschärfe

 

4. Experimentiere mit verschiedenen Blickwinkeln

Natürlich haben wir oben erst geschrieben, dass du dich auf Augenhöhe deines Kindes begeben sollst, aber jedes Bild auf die gleiche Art und Weise zu fotografieren, wird dann doch auch schnell langweilig. Probiere einfach mal verschiedene Bereiche, wie z.B. das Gesicht oder die Füße deines Kindes, in den Mittelpunkt zu setzen.

Auch Perspektiven, wie die Vogelperspektive oder weit unten, sodass die Kamera auf dem Boden steht, können eine tolle Abwechslung sein.

Fotografieren aus der Vogelperspektive

 

5. Fotografiere im Raw-Format

Egal, wie wenig Ahnung jemand vom Fotografieren hat – vom jpg-Format hat jeder schon einmal was gehört. Fast alle digitalen Bilder sind hierin abgespeichert.

Doch gerade wenn du eine Digitalkamera hast, solltest du schauen, ob du die Bilder nicht auch im Raw-Format abspeichern kannst. Hierdurch lassen sich die Bilder im Nachhinein durch Programme wie Adobe Lightroom mit etwas Übung noch wesentlich verbessern.

 

6. Schaue nicht durch die Kamera

Um ein schönes Foto zu machen, geben wir uns allergrößte Mühe. Wir stellen die Kamera so gut es eben geht ein und schauen konzentriert durch den Sucher oder auf das Display, um den perfekten Moment einzufangen.

Aber gerade das kann dazu führen, dass die Bilder schlechter und nicht besser werden.

Versuche stattdessen lieber über deine Kamera zu schauen und mit deinem Kind zu kommunizieren. So bekommst viel schneller zum Ziel und das Kind stört sich weniger an deiner Kamera. Es sieht dein (sehr vertrautes) Gesicht und eben nicht nur einen schwarzen „Kasten“ und wer könnte es besser zum Lachen bringen, als du?!

 

7. Habe deine Kamera möglichst oft dabei

Klingt einfach? Ist es auch! Egal, wie gut deine Kamera ist und wie viel Erfahrung du hast: gute Bilder kannst du nur machen, wenn du deine Kamera auch dabei hast.

Aus diesem Grund ist neben der technischen Ausstattung einer Kamera die Größe und das Gewicht ebenso wichtig. Denn die beste Technik nutzt dir nichts, wenn sie zu Hause liegt, weil sie zu schwer ist.

Da wir durch unsere beiden Kinder sowieso schon ein Platzproblem haben, nutzen wir eine handliche Kameratasche sowie einen Kameragurt von Peak Design.

Zudem haben wir uns bewusst für kompakte (spiegellose) Kameras von Sony entschieden. Wenn du noch nicht so recht weißt, welche Kamera für dich die richtige ist, findest du hier unseren Artikel zu diesem Thema.

 

8. Fotografiere so oft es geht

Auch wenn es banal klingen mag: je mehr du fotografierst, desto besser werden deine Fotos. Die besten Tipps helfen nichts, wenn du sie im richtigen Moment nicht umsetzt. Und wie heißt es so schön: Übung macht den Meister ;)

 

Wir hoffen, dass ihr einige unserer Tipps bald umsetzen könnt und sie euch helfen, noch bessere Bilder von euren Schätzen zu machen. Zeigt uns doch eure Ergebnisse bei Instagram @sweetlilliundlisa

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